„Shippô“ (七宝) japanische Stoffmuster

Traditionelle japanische Stoffmuster

Shippô  (七宝) kann sich durch „Die sieben Schätze“ oder „die sieben Juwelen“ übersetzen lassen und ist ein übliches geometrisches Muster von japanischen Stoffen, Keramik oder sogar Holzdekoschmuck.

Dieses Muster sieht wie ein Kreis, der aus Vier Ellipsenformen besteht (oder ineinander verschlungenen Kreisen, die Ellipsen bilden. Es hängt von Ihrer Auffassungsweise).

Motif simple de shippô

Einfache „Shippô“ japanische Stoffmuster

Die verschlungenen Kreisen stellten die sieben Schätze der Buddhismus (Gold, Silber, Lazulith, Perlmutter, Koralle, Perle und Karneol) dar. Aber bitte versuchen Sie keine Darstellung dieses Juwelen oder irgendwelche Wiederholung von diesen sieben Muster auf das Shippo zu erkennen, es gibt keinen…

Dann woher kommt diese Bezeichnung? Je nach Quelle, kann man verschiedene mögliche Herkunft herausfinden. Dieses Stoffmuster würde von India durch China importiert und die ersten Japaner, die es sahen, fanden eine Ähnlichkeit des zentralen Musters mit einem Edelstein (Diamantförmig), daher diese Name. Ein andere Deutung wäre, das dieses Stoffmuster aus der „Cloisoné Emailkunst“(*) kämmte in welche es sehr häufig benutzt ist.

Dieses japanische Stoffmuster wäre seit die Nara Zeit (Jahr 710 bis 794) benutzt, vielleicht sogar früher, und wäre sehr beliebt an der Edo Zeit und vor allem auf weibliche Kimonos.

Das älteste Stoffteil mit der Shippo- Muster ist in der Shoso-in, der Todaiji Tempelschatz der Nara-Stadt aufbewahrt

Wie viele japanische geometrische Stoffmuster, Shippo ist Jahrelang getragen. Dieses Muster ist oft mit Blumen oder anderen Stoffmuster wie „Asanoha“ gemischt. Es handelt sich lieber um ein weibliches Muster.

Variation sur le motif shppôVariationen auf das Shippô japanische Stoffmuster mit acht Ellipsen anstatt vier.

(*) Das Cloisonné (Zellenschmelzkunst) ist eine Kunsthandwerkliche Technik von Schmuckstück oder Vasen in welche Email oder auch Edelsteine mit dünne Kupferdrähten oder Metallstreifen herumgeben sind. Diese alte Technik entwickelte sich sehr stark in der 15 Jahrhundert in China und würde unter anderen in der Japan exportiert.

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